Dank

Das Webportal Ehen vor Gericht 3.0 ist das Ergebnis langjähriger Grundlagenforschung. Es basiert auf den Versionen 1.0 und 2.0, welche im Rahmen zweier vom österreichischen Wissenschaftsfonds geförderter Forschungsprojekte erarbeitet wurden:

P 23394 Ehen vor Gericht. Konfliktfelder und Handlungsoptionen vom 16. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts
Projektlaufzeit: Oktober 2011 bis September 2014 (kostenneutrale Verlängerung bis Ende November 2015)
P 28063 Eheprozesse zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert. Regionale und soziale Verortung
Projektlaufzeit: Oktober 2015 bis September 2017 (kostenneutrale Verlängerung bis Ende September 2018)

Version 1.0 ging im November 2015 online und präsentierte die Normen und die Eckdaten zu rund 2.000 katholischen Ehepaaren, welche zwischen der Mitte des 16. und der Mitte des 19. Jahrhunderts ein Eheverfahren vor den kirchlichen Konsistorien oder den weltlichen Gerichten führten. Version 1.0 ergänzten wir laufend um Forschungsergebnisse des anschließenden Forschungsprojektes. Wir integrierten einerseits neue Untersuchungsgebiete und andererseits vorwiegend biografische Informationen zu den Ehepaaren, deren Ehekonflikte wir  im ersten Projekt ans Tageslicht befördert hatten. Eine Förderung der Kulturabteilung der Stadt Wien ermöglichte es uns, zwischen März und Juni 2018 vertiefende personenbezogene Recherchen zu Wiener Ehepaaren durchzuführen  (MA 7-755941/17).

Im Herbst 2018 unterzogen wir das Webportal einem ersten Relaunch. Dank finanzieller Unterstützung des Dekans der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät konnten wir Version 2.0. erstmals auch durchgehend auf Englisch zur Verfügung stellen. Diese Version erweiterten  wir um die Ergebnisse des dritten Forschungsprojektes,  finanziert vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank:

Nr. 1791311 Getrennte Betten - verwobene Güter. Regelung der Trennungsfolgen seit dem 16. Jahrhundert
Projektlaufzeit: Oktober 2018 bis März 2020 (kostenneutrale Verlängerung bis Ende Dezember 2020)

In zusätzlichen Reitern informieren wir vor allem über die Normen und Praktiken zur Regelung der Trennungs- bzw. Scheidungsfolgen – von der Obsorge der Kinder bis zum Unterhalt und der Vermögensteilung. Im Frühjahr 2020 unterzogen wir das Webportal einem erneuten Relaunch. Dank der Umsicht von Beate Pamperl funktioniert Version 3.0 seit dem auch auf mobilen Endgeräten.

DANK

Die Realisierung dieser Grundlagenforschung wäre nicht möglich gewesen ohne die finanzielle Unterstützung der erwähnten Fördergeber einerseits und der engagierten Mitarbeit vieler Personen anderseits. Als Projektleiterin gilt mein spezieller Dank den Kolleg*innen, welche in verschiedenen Positionen und zu unterschiedlichen Zeiten mit großem Engagement die Forschungen vorantrieben und immer wieder neue Perspektiven einbrachten.  An der Erhebung und Transkription der Eheverfahren bis 1783 haben Susanne Hehenberger,  Eva Hallama, Martin Kirschner und Johann Weißensteiner mitgearbeitet, längere lateinische Passagen wurden von Ina Friedmann und Johann Weißensteiner ins Deutsche übersetzt. Die Dossiers der Scheidungsverfahren vor dem Zivilmagistrat Wien (1783 bis 1850) sowie erste Verlassenschaftsabhandlungen wurden von Georg Tschannett erhoben, die Transkription unterstützten Andrea Griesebner, Isabella Planer, Birgit Dober, Stephanie Rieder-Zagkla und Hanah-Leah Degenhart. Die Suche nach und Transkription der Scheidungsverfahren der anderen Städte, Märkte und Herrschaften erfolgte durch Andrea Griesebner, Isabella Planer, Evelyne Luef und Margareth Lanzinger. Die Datenbanken  programmierte Beate Pamperl, bei komplexen Abfragen half uns Dietmar Berger.
Für ihren kontinuierlichen Input, die Teilnahme an den Workshops und ihr Commitment über einen so langen Zeitraum gilt mein Dank zudem den nationalen und den internationalen Kooperationspartner*innen. Bedanken möchte ich mich auch bei den Studierenden der Universtität Wien, die in Lehrveranstaltungen sich mit großer Begeisterung ausgewählten Forschungsfragen widmeten. Und last but not least ein großes Dankeschön an alle Archivmitarbeiter*innen, ohne deren Unterstützung dieses quellenbasierte Forschungsprojekt ebenfalls nicht hätte realisiert werden können: des Diözesanarchivs Wien; des Diözesanarchivs St. Pölten; des Archivs des Bistums Passau; des Niederösterreichischen Landesarchivs; des Wiener Stadt- und Landesarchivs; des Stadtarchivs Eggenburg, des Stadtarchivs Tulln, des Stadtarchivs Langenlois und des Marktarchivs Perchtoldsdorf. Für die liebenswürdige Aufnahme danke ich insbesonders den Mitarbeiter*innen der lokalen Archive, welche die Archive entweder in Teilzeit oder überhaupt ehrenamtlich betreuen.

Andrea Griesebner, August 2020, letztes update Juli 2022.

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Zitation: Andrea Griesebner, Dank » Einstieg » Projekt, in: Webportal. Ehen vor Gericht 3.0, 2022, <http://ehenvorgericht.univie.ac.at/?page_id=13981>. [Zugriffsdatum: 2022-10-02]